DKIZ

Deutsches Kontakt- und Informationszentrum in Griechenland

5 Griechischer Alltag

Feuerbestattung

Unser Mitglied Christel Schneider-Andrikopoulos schreibt uns:
„Presseberichten hier und in Deutschland zufolge soll es noch im Laufe des Jahres 2008 möglich sein, Einäscherungen in Griechenland durchzuführen. Z.B. trug in der WAZ ein Artikel die Überschrift “Griechenland beendet Leichentourismus”. Wir sind diesen Meldungen nachgegangen und haben uns mit Frau Ch. Chalkia, der Vorsitzenden des Vereins “Freunde der Feuerbestattung” in Verbindung gesetzt. Frau Chalkia teilte uns mit, dass das oberste Verwaltungsgericht die Präsidialverordnung bestätigt hat, die die Errichtung einer Feuerbestattungsanlage in Griechenland ermöglicht. Damit ist ein entscheidender Schritt getan. Nun sollen die betroffenen Ministerien (Innen-, Gesundheits- und Umweltministerium) eine Arbeitsgruppe bilden, die die Bestimmungen für den Bau und Betrieb einer solchen Anlage festlegt. Da es diese Bestimmungen bereits in Deutschland und anderen Ländern Europas gibt, ist zu hoffen, dass man sich schnell einigen wird. Wir werden über Neuigkeiten berichten. Bis dahin gilt für uns die Möglichkeit, über einen Athener Beerdigungsunternehmer eine Einäscherung zu vernünftigen Preisen und unter würdigen Bedingungen in Deutschland durchführen zu lassen“.

Erstellt in 2 Rat / Recht, 5 Griechischer Alltag am 31 Oktober 2008

Rückblick auf den Sommer

Nach dem schwarzen Brand-Sommer 2007 mit mehr als 2.500 km2  = 2,5 Mio. verbrannten Stremmata und fast 70 Todesopfern  hatten viele von uns die Hoffnung, dass dieser Schock  ein grundsätzliches Umdenken in Griechenland, was Umweltschutz und Brandverhütung angeht, bewirken würde. Leider scheint dies nicht. im erhofften Umfang erfolgt zu sein. Zwar gab es im Verhältnis zum Vorjahr nach Angaben der Feuerwehr  ca. 1/3 weniger Brände, aber von Mai bis August waren es doch wieder 4758 registrierte Brände! Die eigentliche Katastrophe aber ist, dass: 70 % dieser Brände durch Dummheit und Fahrlässigkeit entstanden sind, 15-20% auf Brandstiftung beruhen und lediglich 5-10 % unvermeidbar waren, weil sie eine natürliche Ursache hatten (Fundstelle Kathimerini 24.08.2008). Bei diesen Daten erinnert man sich an den auf der Website von Greenpeace abgedruckten  Ausspruch des Indianerhäuptlings Seattle “Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“.
Die Hoffnung aber stirbt zuletzt. Kleine Erfolge sind zu vermelden! „Unser“ Feuerlöschfahrzeug der Freiwilligen Waldschutzinitiative Kaissariani, von den Freiwilligen Waldschützern liebevoll „Alarich“ genannt, hat sich im Sommer 2008  in vollem Umfang bewährt. Er ist praktisch ununterbrochen im Einsatz. Beim Großbrand des Hymettos am 25. Juni 2008 hat er entscheidend dazu beigetragen, dass das Feuer relativ schnell unter Kontrolle gebracht und größere Schäden vermieden werden konnten. Dies wurde auch anerkennend in griechischen Medien gewürdigt.
Aber auch andere Initiativen haben die Zeit genutzt. Eine ausführliche Darstellung, was in der Zwischenzeit von diesen Initiativen in Sachen Umweltschutz, Waldschutz und Wiederaufforstung bewirkt wurde, ist als Sonderausgabe s+a für den Oktober 08  vorgesehen. Wir bitten Sie um Ihre schriftlichen Beiträge bis Ende September 2008!


Erstellt in 5 Griechischer Alltag, 7 Umweltschutz und Tierschutz am 23 September 2008

Waldbrand am Hymettos, am 25. Juni 2008

Das Feuer brach am 25. Juni 2008, mittags um 12.45 h, an der Nordost-Seite des Hymettos, am Fuss des Gebirges in der Gegend von Glyka Nera, bei einer Windstärke von 6 – 7 Beaufort aus. Um 12.55h erhielt die Freiwillige Waldschutzgruppe Kaissarianis die Aufforderung zum Einsatz und die 3 kleinen Feuerlöschwagen fuhren über die Attiki Odos zur Brandstelle, wo sie sofort den Kampf mit dem Feuer aufnahmen. Aufgrund des starken Windes und des unzugänglichen Geländes mit einer Steigung von mehr als 45 % erklomm das Feuer mit grosser Geschwindigkeit die Höhen des Hymettos. Um 13.30h kamen Löschflugzeuge zum Einsatz.
Gegen 14.00h konnten die Flugzeuge die Feuerfront an der Grenzlinie der Nordwestseite des Berges aufhalten, 100 m bevor sie eine Schlucht erreichte, wo die Bekämpfung des Feuers unmöglich gewesen und somit der ganze Berg abgebrannt wäre.
Die Berufsfeuerwehr forderte die EDDK (Freiwillige Waldschutzgruppe der Gemeinde Kaissarianis) auf, den Magirus-Feuerwehrwagen (liebevoll „Alarich“ genannt) im Abstand von 1 km, südlicher und unterhalb der Feuerfrontlinie zusammen mit 10 Wassertankwagen der Bezirksverwaltung aufzustellen, um so die letzte Angriffslinie zur Rettung des Waldes zu organisieren, für den Fall, dass die Feuerfront sich nach Süden bewegen würde. Gleichzeitig bat die Berufsfeuerwehr die EDDK, Gruppen Freiwilliger zu senden, die dort zum Einsatz kommen sollten, wo die Feuerfront gestoppt werden konnte. Vier Abteilungen (65 Freiwillige) erreichten diese Stelle um 14.40h und begannen mit der Feuerbekämpfung in diesem schwer zugänglichen Gelände, mit beständigem Wiederaufflammen der Brandherde und starker Rauchentwicklung.
Um 17.00h erbat die Berufsfeuerwehr den Einsatz des Magirus Feuerwehrwagens und der Tankwagen direkt an der Feuerfront zur Unterstützung der Freiwilligen.
Der Magirus übernahm den Einsatz und arbeitete ohne Unterbrechung bis 4.00h morgens des 26. Juni. Er unterstützte das angeschlossene Schlauchnetz mit mehreren Verzweigungen, mit einer Gesamtlänge von 5 km. Die fortwährende Wasserbelieferung wurde durch die Tankwagen der Bezirksverwaltung sicher gestellt.
Bei dem Unternehmen waren 150 Freiwillige der EDDK im Einsatz, darüber hinaus unterstützten weitere Hilfsgruppen aus dem Netzwerk der EDDK, wie folgt: 60 Pfadfinder, 17 Personen der Waldschutzgruppe Ilioupolis; 20 Jeeps der Attika-Gruppe transportierten Material, 10 Funkamateure halfen bei der Weitergabe der Meldungen.
Es gab drei leicht Verletzte.
Das Unternehmen endete am Donnerstag, 26. Juni 2008, 17.00h.

Bei seinem ersten Einsatz am Hymettos hat „Alarich“ bei der Bekämpfung des Feuers und der Begrenzung des verbrannten Gebietes auf 1000 Stremmata (100 Hektar) die ausschlaggebende Rolle gespielt. Mit seinem Einsatz hat der Feuerwehrwagen bewiesen, wie sinnvoll die Schenkung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften und der Griechenlandhilfe Tübingen war, und die Zukunftsperspektiven und Möglichkeiten dieser freiwilligen Waldschutzgruppe aufgezeigt.


Erstellt in 5 Griechischer Alltag, 7 Umweltschutz und Tierschutz am 30 Juni 2008

Estia Agios Nikolaos, Galaxidi

1992 wurde die Stiftung „Estia Agios Nikolaos Galaxidi“ durch Doris Eisenmeier, geborene Duerbeck, und Kurt Eisenmeier gegründet. Ihr Ziel war, in Griechenland eine Einrichtung auf anthroposophischer Grundlage zu schaffen, in der erwachsene, geistig behinderte Menschen in menschenwürdiger Weise leben können. 1995 waren die zwei ersten Wohnhäuser und ein Werkstattgebäude fertig gestellt, jetzt ist man dabei, das vierte Wohnhaus in Betrieb zu nehmen. In Anerkennung ihrer Verdienste wurden Doris und Kurt Eisenmeier 1999 mit dem Kulturpreis der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften ausgezeichnet, 2002 mit einem Preis Griechenlands. Zur Zeit leben etwa 30 erwachsene Menschen mit und ohne offensichtliche Behinderungen gemeinsam wie große Familien in 3 Hausgemeinschaften zusammen. Ein wichtiger Bestandteil des Lebens sind die Werkstätten, die Töpferei und die Holzwerkstatt. Die Tage sind aber auch erfüllt von gemeinsamem Singen, Ausflügen, Musizieren, Physiotherapie, Gymnastik, Spaziergängen, Konzertbesuchen, Malen, Erzählen, Feiern und vielen anderen Aktivitäten. Ein großes Anliegen ist der Estia das Miterleben und Mitfeiern der griechischen Jahresfeste. Erstmals in diesem Jahr wird auch der Aktionsradius erweitert. Es werden für Gäste von außerhalb Sommerkurse in EURYTHMIE, STEINHAUEN, MALEN mit PFLANZENFARBEN sowie eine KUNSTREISE angeboten. Schauen Sie doch einfach in die ansprechend neu gestaltete Website der Estia: www.estia-agios-nikolaos.de
Wenn Sie zwischen Schule und Berufsausbildung noch eine Zeit sozialen Engagements einschalten möchten: die Estia hat fast immer für engagierte Zivildienstleistende im Freiwilligen Sozialen Jahr im Ausland eine Stelle frei. Weitere Informationen: Estia Agios Nikolaos, z. Hd. Gabriele Prange, GR-33052 Galaxidi, T. 0030 22650-41989, Email: estia-prange@web.de
Wenn Sie für Anthroposophie und Waldorf-Pädagogik offen sind, haben Sie auch die Möglichkeit, einen Freiweilligendienst in Deutschland zu leisten. Der Verein „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ lädt Sie ein, 1 Jahr als Freiwilliger in Deutschland zu leben und in sozialen Einrichtungen mit zu arbeiten
Sie erhaltenVerpflegung, Unterkunft und TaschengeldKranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung sowie begleitende Seminare während des Freiwilligendienstes. Voraussetzungen: Sie können sich auf Deutsch verständigen, Mindestalter 18 Jahre und bereit, sich für Menschen mit besonderen seelischen und körperlichen Bedürfnissen zu engagieren. Info: www.freunde-waldorf.de

Erstellt in 8 Wir und Europa, 5 Griechischer Alltag am 28 Juni 2008

Der Alltag nach der griechischen Brandkatastrophe des Sommers 2007

Auch wenn fast überall der Alltag eingekehrt ist und die Medien sich längst anderen Themen zuwenden, wird das DKIZ weiterhin in s+a über Hilfsaktionen berichten. Unsere s+a-Brandkatastrophen-Sonder-ausgabe vom September 2007 liegt in der print-Version inzwischen auch in zwei deutschsprachigen Athener Buchhandlungen aus: der Deutschen Buchhandlung (Omirou 4) und der Notos–Buchhandlung (Omirou 15) Für Frühjahr 2008 planen wir noch einmal eine Sonderausgabe, damit die verschiedenen Initiativen einen Zwischenbericht über ihre Tätigkeiten geben können.
Unsere Kontaktfrau für den Peloponnes Rechtsanwältin Christina Auf dem Graben schreibt uns:
„Zehn Tage nach dem Brandwochenende in Ilias bin ich von Patras aus mit voll bepacktem Auto -Freunde, Bekannte und sogar mir Unbekannte hatten für die Brandopfer gesammelt - in das Brandgebiet gefahren. Was ich dort sah, übertraf all meine Ängste und Horrorvorstellungen: Eine schwarz-weiße Kulisse mit umgestürzten Strommasten und verbrannten Häusern, aus einzelnen Baumstümpfen rauchte es zum Teil noch, die Luft war schwer und stank nach Rauch. Selbst in unseren Trinkbechern im Auto waren Rußpartikel. Nicht auszudenken, wie es den Leuten ergeht, deren Angehörige durch die Flammen umgekommen sind, die ihre Häuser haben brennen sehen, die Pflanzungen, Tiere und damit ihr Einkommen verloren haben. Und trotzdem zeigen sie eine unglaubliche, stille Würde. Wir haben unser Auto in dem Dorf Vresto ausgepackt, in dem 8 Häuser vollkommen verbrannt und Menschen gestorben sind. Innerhalb von zehn Minuten mussten die Menschen ihre Häuser verlassen - manch alter Mensch konnte es nicht mehr. Andere, die sich kaum bewegen konnten, haben sich neben die Brunnen gesetzt und dort die Flammen, die Hitze und den Rauch überlebt. Ich hätte mir gewünscht, diese Bilder nicht gesehen zu haben, keiner muss sich das freiwillig antun. Mit den Dorfbewohnern stehe ich in telefonischer Verbindung, um keine unnötigen Sachen zu sammeln. Man sagte uns, dass zum Beispiel ein Kühlschrank gebraucht wird. Wer dem Dorf Vresto helfen möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. T 2610 225020”.
Karin Behm berichtet: “Mit meinem Mann bin ich am 18.09.2007 morgens in Richtung Zacharo aufgebrochen. Das Bild der verbrannten Umgebung ist immer wieder ein Schock, obwohl wir in unmittelbarer Nähe unseres Hauses ja auch verbrannte Bäume und Sträucher sehen. In Zacharo sind wir zunächst zum Bürgermeisteramt gefahren, wurden freundlichst empfangen und zu einer großen Lagerhalle geschickt. Dort werden Waren wie Lebensmittel u.a. in riesigen Containern angeliefert, teilweise Spenden großer griechischer Firmen. Man sagte uns, dass Bekleidung in der Metropolis von Zacharo gesammelt würden. Die Kirche war soweit geräumt, dass Kleiderständer, Wäschekisten u.ä. gut sortiert aufgebaut waren. Es waren viele Popen anwesend, und man erklärte uns, dass sie aus den umlegenden beschädigten Dörfern kamen und die Spenden nach Bedarf direkt zu den betroffenen Familien bringen. Wir waren überrascht, dass ein junger Mann alles notierte, was wir abzugeben hatten und uns dann einen Beleg darüber aushändigte. Stolz und froh waren wir, dass man erstaunt und erfreut war über die schönen und gepflegten Sachen, die wir anlieferten; es waren würdige Gaben, ordentlich verpackt und etikettiert. Man erklärte uns auch, dass der Bedarf an Kleidung und Wäsche nicht mehr so groß sei, dass aber noch dringend Geschirr, Töpfe und sonstige Haushaltsgegenstände benötigt würden für die Menschen, die all ihr Hab und Gut verloren hätten. Weiter in den Bergen stockte uns plötzlich der Atem - große Kränze, Blumen und Kerzen standen am Straßenrand: Es war die Stelle, an der so viele Menschen verbrannt waren. Im Weiterfahren sahen wir immer wieder in den verbrannten Feldern einzelne Blumensträuße und Kerzen, einen Kranz mit einem gelben Käppi darauf, wir haben es nicht ertragen und sind umgekehrt nach Olympia; immer wieder nach wie vor rauchende Bäume, aber erfreulicherweise auch viele Waldarbeiter, die aufräumen und aus den verbrannten Baumstämmen Schutzwälle gegen die kommenden Regenfälle errichten.” Karin Behm wird für Freunde aus Deutschland, die Geld sammeln und helfen wollen, Tierfutter kaufen und gezielt den Hirten bringen, die in nächster Zeit keine Weideflächen für ihre Tiere finden. Sie ist für Interessierte telefonisch unter M 6977173929 zu erreichen.
In unserer Sonderausgabe September 2007 hatten wir die Initiative von Gerda Kazakou vorgestellt. Sie schickte uns dazu folgende Ergänzung: „Meine Bemühungen haben viel positives Echo, aber noch wenig konkrete Hilfszusagen gebracht. Ich bemühe mich weiter, vor Ort ein kleines, langfristig orientiertes Hilfsprojekt aufzubauen, mit den beiden Schwerpunkten: Brand-Vorsorge und ökologische Erziehung von Schülern. Vorsorge: Hier wäre insbesondere eine verbesserte Ausrüstung der lokalen Feuerwehren nützlich. Unsere Gemeinde Avia in der messinischen Mani würde z.B ein Feuerwehrauto dringend benötigen, sie hat die zwölf hier ausgebrochenen Feuer mit den primitiven Mitteln der Bauern (Traktoren, Wassertransporter etc) bekämpfen müssen - dank der direkten Mobilisierung aller Kräfte zum Glück erfolgreich. Die Anschaffung eines gebrauchten Löschwagens ist eine erste Priorität. Zur Unterstützung solcher Aufbauarbeit wäre es sehr nützlich, Partnerschaften zu stiften zwischen deutschen, österreichischen bzw. Schweizer Freiwilligen Feuerwehren und griechischen Gemeinden. Die Gemeinden könnten von einander lernen und auch auf geselliger Ebene miteinander in Austausch kommen. Es wäre ein großes, aber Schritt für Schritt durchführbares Vorhaben, denn die deutschen, österreichischen und Schweizer Freiwilligen Feuerwehren sind nicht ausgelastet und haben vermutlich ein Interesse daran, ihr Knowhow weiterzugeben, die Löschbedingungen im südlichen Gebirgswald kennen zu lernen und zugleich in den Genuss der griechischen Gastfreundschaft zu kommen. Der zweite Schwerpunkt ist Wiederaufforstung unter Einbeziehung von Schulklassen und ökologischer Erziehung der Kinder. Erste Kontakte, die ganz vielversprechend sind, habe ich hier in Kalamata geknüpft. Schön wäre es, auch von den anderen Mitgliedern zu erfahren, wie ihre entsprechenden Arbeiten vorangehen. Für Spenden wurde ein Sonder-Konto bei der Eurobank Kalamata, Odos Artemidos, eingerichtet: Inhaber Gerda Kazakou, Konto No. 0026-0260-87-0101241435. IBAN für kostenfreie Überweisungen aus dem Ausland GR1402602600000870101241435 SWIFT/BIC BNGRGRAA

Erstellt in 5 Griechischer Alltag, 7 Umweltschutz und Tierschutz am 2 Januar 2008

Schwarzer Herbst in Griechenland

„Eine Tragödie, deren politische, mentale, soziale Dimensionen im Moment noch kaum begreifbar sind“, nennt Petros Markaris, der inzwischen auch in Deutschland bekannte Krimi-Autor (u.a. Hellas-Channel, zuletzt: Der Großaktionär) in der Berliner „Tageszeitung“ vom 30.8.2007 die Brandkatastrophe auf der Westpeloponnes. Dass am Abend zuvor ca. 15.000 schwarz gekleidete Menschen sich in schweigendem Protest auf dem Athener Syntagma-Platz drängten und in anderen griechischen Städten ähnliche Versammlungen stattfanden, ist ein Hinweis auf die Stimmung, die derzeit im ganzen Land herrscht. „Muss dein Sofa brennen, damit du aufstehst?“ so hieß es auf einem Plakat, das eine Athener Teilnehmerin vor sich hertrug. 4,5 Millionen Olivenbäume sollen in einer Woche verbrannt sein, eine schier unglaubliche Zahl; mit ihnen wurde die Mühe und Arbeit von Jahrhunderten zerstört. Gilt auch hier, dass die Hoffnung zuletzt stirbt?

Erstellt in 5 Griechischer Alltag, 7 Umweltschutz und Tierschutz am 30 September 2007

KRANKENVERSICHERUNG

Auch in Griechenland ist das Problem der fehlenden Versicherung bei Erkrankungen bekannt. Rechtsanwältin Nicola Emmanuil, die mit dieser Frage in unserem Beratungsservice wiederholt konfrontiert wurde, schrieb uns dazu: Durch Erlaß des griechischen Gesundheitsministeriums vom 16.11.2006 ist die kostenlose Krankenversicherung geregelt worden. Zwar gab es diese Möglichkeit schon früher, allerdings wurden die Voraussetzungen in dem Erlaß neu gefasst und auch der betroffene Personenkreis etwas erweitert. Danach können Griechen, EU Bürger und deren Angehörige (prostatevomena meli), aber auch andere Ausländer, ein Krankenversicherungsbuch erhalten, welches jährlich erneuert werden muss, das es ihnen ermöglicht, sich in den staatlichen Krankenhäusern (intern und ambulant) und den Filialen der IKA kostenlos behandeln zu lassen, sowie bestimmte Medikamente kostenlos verschrieben zu bekommen. Der Anspruch besteht, wenn das jährliche Nettoeinkommen 6000 Euro nicht übersteigt, wobei die Einkommensgrenze sich für jedes Familienmitglied um 20% erhöht.

Erstellt in 5 Griechischer Alltag, 4 Gesundheit - Rente am 17 April 2007

Achtung: Taschendiebe !

In den letzten Monaten häufen sich in erschreckender Weise die Taschendiebstähle, vor allem im Grossraum Athen und Thessaloniki. Mit unglaublicher Geschicklichkeit werden selbst aus mit Reissverschlüssen verschlossenen Taschen unbemerkt Geldbörsen entfernt. Da die Diebe – im Regelfall arbeiten sie zu zweit oder dritt – die Kunst der Ablenkung und Taschenspielertricks meisterhaft beherrschen, hilft nur Vorsorge: Haben Sie keine Originaldokumente wie Personalausweis, Kreditkarten, im Portemonnaie. Stecken Sie diese in verschließbare Innentaschen Ihrer Handtaschen. Das sollten Sie auch mit den Geldscheinen tun, damit im Portemonnaie möglichst wenig Geld ist. Müssen Sie größere Geldbeträge dabei haben, sollten Sie diese in einer Gürteltasche haben, die Sie unter der Kleidung verbergen können. Von allen Dokumenten sollten Sie auf jeden Fall einen Satz Fotokopien haben, damit Sie, falls Sie doch Opfer geworden sind, Ihre Kreditkarten schnell sperren lassen können und der Ausweis leichter wieder ausgesellt werden kann.

Erstellt in 5 Griechischer Alltag am 8 März 2007

Unsere Dauerbrenner: Griechischer Personalausweis - griechischer Reisepass, lateinische Schreibweise

Griechischer Personalausweis: Angesichts der langen Warteschlangen, die sich derzeit vor den griechischen Polizeirevieren bilden, um den neuen Personalausweis (tavtotita) zu erhalten, teilte die oberste Polizeibehörde Griechenlands mit, dass auch die Personalausweise, die älter als 10 Jahre sind, weiterhin gültig sind, vorausgesetzt, an den persönlichen Daten des Ausweisinhabers hat sich nichts geändert. Diese Ausweise genügen auch für die Beantragung eines neuen griechischen Reisepasses (Fundstelle Estia 30.01.2007)..

Griechischer Reisepass: Auch die Ausstellung des neuen griechischen Reisepasses, (wie bekannt haben alle griechischen Reisepässe, unabhängig von ihrer Gültigkeitsdauer am 31.12.2006 ihre Gültigkeit verloren) nimmt, vor allem für die Griechen, die im Ausland leben, ungebührlich lange Zeit in Anspruch. Der „Synigoros tou Politi“, der griechische Ombudsmann, appelliert deshalb an das Griechische Aussenministerium und das Ministerium für Öffentliche Sicherheit und  Ordnung, den griechischen Reisepässen, die am 31.12.2006 noch nicht abgelaufen waren, wieder Gültigkeit zu verleihen, damit die Griechen im Ausland sich wenigstens ordnungsgemäß ausweisen können. (Fundstelle „ESTIA“, 24.02.2007). Eine Entscheidung der zuständigen Stellen ist noch nicht getroffen worden. Und wie sich die ausländischen Behörden ggfs. dazu  verhalten werden, ist auch unklar.

Lateinische Schreibweise: Unsere Ausführungen im Februar „Schnell & aktuell“ zur lateinischen Schreibweise der Namen in griechischen Dokumenten hatte ein starkes Echo. Bei Gelegenheit liesse sich sicherlich daraus eine Stilblütensammlung machen. Besonders witzig fanden wir, dass aus „Rosemarie“ „Marie de Rose“, aus „Carola“ „Colola“ und aus „Hirn“ „Chirn“ wurde. Wie dem auch sei, bestehen Sie unter Berufung auf die im griechischen Regierungsblatt vom 22. Oktober 2003 (FEK 1562/21897ff) abgedruckte Richtlinie der griechischen Datenschutzbehörde auf der lateinischen Schreibweise Ihres Namens, so wie dieser in Ihren ausländischen Dokumenten geschrieben ist.

Erstellt in 2 Rat / Recht, 8 Wir und Europa, 5 Griechischer Alltag am 8 März 2007

Griechischer Personalausweis - Das Kreuz mit der lateinischen Schreibweise

Wie Sie wahrscheinlich wissen, werden im neuen griechischen Personalausweis (tavtotita) die Personaldaten auch mit lateinischen Buchstaben wiedergegeben. Unser Vorstandsmitglied Gisela Nikolopoulos hat uns dazu ihre Erfahrungen geschildert:
„Anfang Januar wollte ich meinen griechischen Personalausweis erneuern lassen. Übers Internet hatte ich mich genau informiert, welche Papiere verlangt werden. Um eine korrekte Schreibweise meines deutschen Vornamens in lateinischen Buchstaben zu erreichen, legte ich noch meinen deutschen Reisepass (leider abgelaufen) und eine offizielle Übersetzung meiner Heiratsurkunde zu den Papieren. Aber ich hatte die Rechnung ohne den Beamten der Korinther Polizei gemacht. Obwohl er meine Papiere genau studierte, war das Ergebnis falsch. Aus  Gisela  wurde Gkizela. Das konnte ich so nicht stehen lassen. Er erklärte mir, ich sollte meinen Namen doch vor Gericht ändern lassen -  immer diese Deutschen mit ihren Extrawünschen -  er würde sich strafbar machen, wenn er meinen Namen nicht mit seinem Computerprogramm übertragen würde usw. Dies waren einige seiner Gründe, die er anbrachte, um seine Handlungsweise zu rechtfertigen. Angestellte vom KEP-Büro Korinth und die Standesbeamtin vom Rathaus Korinth riefen bei ihm an, um ihm klar zu machen, dass er die falsche Schreibweise ändern müsse. Sein Vorgesetzter sagte mir dann, wenn ich einen gültigen neuen, deutschen Reisepass vorlegen könnte, würde er mir den Gefallen tun, die griechischen Urkunden seien ihm nicht ausreichend. Nach zwei Tagen Rennerei und Ärger hatte ich genug. Zwei Wochen später wollte ich nach Deutschland reisen. So ging ich zur Bank, zur Fluggesellschaft und zu IKA, um auf der Kreditkarte bzw. der Gesundheitskarte und dem Flugticket den „neuen“ Namen eintragen zu lassen.

Wieder zu Hause rief ich das griechische Bürgertelefon 1564 an. Dort wurde mir die Nummer 210-1890, ein generelles Beschwerdetelefon für Angelegenheiten, die Polizei betreffend, gegeben. Ich trug dort meine Beschwerde vor und der diensthabende Beamte war entsetzt über die Willkür der Polizei in Korinth und rief dort an. Ergebnis: Die lateinische Schreibweise meines Namens in meinem neuen griechischen Personalausweis wird nach meiner Rückkehr aus Deutschland meinen Wünschen entsprechend korrigiert werden. Ich habe in der Zwischenzeit auch auf der Internet-Seite des griechischen Bürger-Info-Zentrums (KEP), www.kep.gov.gr die entsprechenden Informationen gefunden, unter welchen Voraussetzungen der Antragsteller eine andere lateinische Schreibweise verlangen kann als die, die das ELOT-Programm vorsieht“.

Dass die entsprechenden Transkriptionsprogamme, ELOT 743 für Griechenland und ISO Norm 18 für Deutschland, nicht gegen den Willen des Antragstellers angewandt werden dürfen, verdanken wir dem tapferen Kampf von Christos Konstantinidis. Aus ihm wollte ein deutsches Standesamt in den entsprechenden Urkunden gemäß der deutschen ISO Norm 18 einen „Hrestos Konstantinides“ machen. Er klagte und der Europäische Gerichtshof (Rs. 168/91) gab ihm recht. Es verstößt gegen die Persönlichkeitsrechte des Bürgers, wenn ein Staat ihm eine Schreibweise seines Namens aufzwingt, die geeignet ist, ihn in beruflicher oder gesellschaftlicher Weise zu beeinträchtigen. Die Richtlinie der griechischen Datenschutzbehörde (ARCHI PROSTASIAS DEDOMENON PROSOPIKOU CHARAKTIRA) 2/2003, veröffentlicht in der griechischen Regierungszeitung II vom 22.Oktober 2003 (FEK 1562/21897ff), berücksichtigt diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Der Bürger hat danach Anspruch darauf, dass sein Name in amtlichen griechischen Urkunden mit lateinischen Buchstaben so geschrieben wird, wie er in anderen Dokumenten, z.B. Universitätsdiplomen, Ausbildungszeugnissen, Geburtsurkunden geschrieben ist.
Falls Sie bei der Ausstellung Ihres neuen griechischen Personalausweises oder des Reisepasses Schwierigkeiten mit der ausstellenden Behörde wegen der lateinischen Schreibweise bekommen, resignieren Sie also nicht und bestehen Sie unter Berufung auf die genannte Richtlinie auf Ihrem Recht. Unseren Mitgliedern senden wir auch gern eine Fotokopie dieser Richtlinie zu.

Erstellt in 2 Rat / Recht, 8 Wir und Europa, 5 Griechischer Alltag am 15 Februar 2007

Sicherheit

Die griechische Polizei teilt mit, dass sich in der letzten Zeit in Athen aber auch in der Provinz Taschendieb- stähle in den verschiedensten Formen – bis hin zum Raubüberfall am hellichten Tag auf offener Straße -  häufen. Erhöhte Wachsamkeit ist also angesagt. Darüber hinaus sollten Sie als vorsorgliche Maßnahme auf jeden Fall von allen wichtigen Papieren (Ausweis, Pass, Führerschein) Fotokopien haben; im Verlustfall erleichtert und beschleunigt dies die Neuausstellung. Und natürlich benötigen Sie bei diesen Unterlagen die Telefonnummern Ihrer Bank und Ihrer Handy-Gesellschaft, damit, falls Ihnen auch Kreditkarten, EC Karten, Handy gestohlen wurden, ohne Zeitverlust die Sperrung telefonisch veranlassen können.


Erstellt in 2 Rat / Recht, 5 Griechischer Alltag am 16 November 2006

Griechischer Personalausweis

Hoffentlich haben Sie es auch schon erfahren: der griechische Personalausweis („tavtotita“ ) wird, jedenfalls, wenn er älter als zehn Jahre ist, am 31.12. 2006 ungültig .Dies erfuhren wir vom KEP, dem griechischen Bürgerzentrum. Den neuen Personalausweis stellt das Polizeirevier Ihres Wohnsitzes aus. Sie benötigen dafür fünf Passbilder (einfache, schwarz-weiß, nicht biometrisch), einen Auszug aus dem Bürgerregister Ihrer Gemeinde, der bescheinigt, dass Sie dort als Bürger eingetragen sind. Diese Bescheinigung (pistopoitiko) darf nicht älter als drei Monate sein. Wenn der neue Personalausweis nur deshalb ausgestellt wird, weil der alte ungültig wird, und nicht weil der alte z.B. verloren gegangen oder schwer beschädigt, so ist das Verfahren kostenlos.
Sie sollten mit Ihrem Antrag nicht zu lange warten, bereits jetzt bilden sich bei verschiedenen Polizeirevieren lange Warteschlangen und nach dem 01.01.2007 könnten Sie Schwierigkeiten haben wenn Sie sich nicht mit dem neuen Personalausweis ausweisen. Und zur Erinnerung: Auch die alten griechischen Reisepässe verlieren – unabhängig von ihrer Laufzeit - mit dem 31.12.2006 ihre Gültigkeit.

Erstellt in 2 Rat / Recht, 5 Griechischer Alltag am 16 November 2006

Altwerden in Griechenland

Altwerden in Griechenland

Am 05. Oktober 2006 ist in Athen das „Haus Koroneos“,  ein Altenwohnheim für deutschsprachige Menschen in Griechenland, durch den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Dr. Wolfgang Schultheiss feierlich eingeweiht worden. Damit ist ein langer, hindernisreicher, mühsamer Weg letztendlich gut beendet worden.
Deutschsprachige Frauen – Heiratsmigrantinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, die nach dem 2. Weltkrieg in zunehmender Zahl ihrem griechischen Ehemann nach Griechenland folgten, haben bereits vor vielen Jahren begonnen, sich Gedanken über ihr Leben im Alter zu machen. Verschiedene Initiativen wurden ins Leben gerufen; seit 1978 wurden beim alljährlichen Weihnachtsbasar der deutschsprachigen Kirchengemeinden in Athen auch für ein Altersheim systematisch Gelder erwirtschaftet und auf ein Sonderkonto gelegt. Frauen haben für das zu gründende Altersheim  Vermächtnisse und Legate der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache Athen hinterlassen. Mehrmals war das Ziel greifbar nahe, scheiterte aber aus verschiedenen Gründen. Dass das Projekt jetzt doch zustande kommt, verdanken wir der großzügigen Schenkung einer wertvollen Immobilie durch die Brüder Prof. Dr. Nikolaus–Joannis Koroneos und Prof. Dr. Aimilios Koroneos. Diese Immobilie, ein mehrgeschossiges Haus, liegt im Zentrum von Athen im Bereich Ambelokipi am Schnittpunkt der Strasse Panaji Kyriakou und Anastassiou Tsocha. Die Metro-Station „Ambelokipi“ ist rund 400 m entfernt, Bus- und Trolley-Stationen in unmittelbarer Nähe.
Das Haus Koroneos wurde der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache Athen mit der Auflage geschenkt, darin eine Senioreneinrichtung zugunsten der in Griechenland lebenden deutschsprachigen Menschen – unabhängig von Konfession und Religion – zu errichten.
2001 haben der pensionierte Geschäftsführer der Samariter-Stiftung Pfarrer Schreiner und der Vertragsarchitekt der Samariterstiftung Rehm Pläne für den Umbau des Hauses erstellt. Unter Zugrundelegung dieser Pläne konnte dank des unermüdlichen Engagements der Architektinnen Irene Priovolou und Gabi Papanikolaou der Umbau vorgenommen werden. Dieser Umbau wurde finanziert durch die oben erwähnten Ersparnisse aus dem Weihnachtsbasar, den Vermächtnissen, Legaten und sonstigen Spenden. Wer mit der Situation in Griechenland vertraut ist und selbst die Betreuung eines altes Menschen, eines schweren Pflegefalls durchgestanden hat, mit normalen griechischen Einkommen und ohne eine helfende griechische Großfamilie, aber auch ohne die zusätzlichen finanziellen und sonstigen Absicherungen, auf welche entsandte Kräfte aus Deutschland  zurückgreifen können, der weiß um die Bedeutung dieses Projekts und ist allen dankbar, die geholfen haben, den steinigen Weg zur Verwirklichung zu gehen. Besonders dankbar sei hier der Frauen gedacht, die im Anfang mit ihrer Vermögenszuwendung, Vermächtnissen und Legaten, Zeichen gesetzt haben – im Bewußtsein, daß sie selbst niemals in den Genuß einer solchen Einrichtung kommen würden. Stellvertretend für all diese Frauen seien hier die uns namentlich bekannten genannt: Frau Dora Dyrnasian, Frau Kriesi, Frau Drossopoulou, Frau di Lernia, Frau Bennou, Frau Doris Katsampoulas.
Ein ehrendes Gedenken gebührt an dieser Stelle auch der am 15. Juli 2006 verstorbenen Maria Saroglou. Sie war Initiatorin und Gründerin des Vereins „Estia“ – eines Vereins zur Gründung eines Altersheims für deutschsprachige Menschen in Griechenland. Seit mehr als 15 Jahren hat sie aktiv für die Verwirklichung einer derartigen Einrichtung gekämpft und sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen. Ein Trost in ihrer letzten Lebenszeit war, daß jetzt doch noch, allen Widerständen zum Trotz, diese Senioreneinrichtung zustande kommt und daß Mitglieder ihres Vereins „Estia“ unter bestimmten Voraussetzungen bei der Platzvergabe bevorzugt werden.
Das Haus Koroneos bietet auf drei Etagen 33 Pflegeplätze. Alle Zimmer (27 Einzel- und drei Doppelzimmer) haben ein eigenes Bad; jede Etage verfügt über  einen großzügigen Wohnbereich und eine kleine Küche. Die moderne Zentralküche befindet sich im Untergeschoß.  In der 4. und 5. Etage bietet das Haus 6 barrierefreie Miet-Wohnungen von 60 bis 85 qm mit Balkon oder Terrasse für betreutes Wohnen im Alter. Zusatzleistungen wie z.B. Versorgung mit Mahlzeiten und/oder pflegerische Leistungen können je nach Wunsch und Bedarf dazu gekauft werden.
Das „Haus Koroneos“ ist eine gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Einrichtung; Eigentümerin ist die Evangelische Kirche Deutscher Sprache in Griechenland e.V., Betreiber das Evangelische Johanneswerk e.V. (Bielefeld, Deutschland).
Informationen und Anmeldung: Karlheinz Przybysz „Haus Koroneos“ 11521 Athen, Pan.Kyriakou 7  T  0030 210 3612713, F 00 210 3645270 M 00 30 693 6347651 E evgemath@otenet.gr


Erstellt in 5 Griechischer Alltag, 4 Gesundheit - Rente am 19 Oktober 2006

Feuerbestattung in Griechenland - Stand Juni 2006

Am 1. März 2006 wurde mit parteiübergreifender Unterstützung von Abgeordneten der Nea Dimokratia, PASOK, und SYN ein Gesetz verabschiedet, welches die Feuerbestattung und die Errichtung einer Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 2 Rat / Recht, 5 Griechischer Alltag am 25 Juli 2006

Griechischer Reisepaß, griechischer Personalausweis

Die bisherigen griechischen Reisepässe verlieren unabhängig von ihrer Laufzeit am 31.12.2006 ihre Gültigkeit. Den Antrag auf Ausstellung eines neuen Reisepasses nimmt das Polizeirevier Ihres Wohnsitzes entgegen. Für diesen Antrag benötigen Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 2 Rat / Recht, 5 Griechischer Alltag am 10 Juni 2006

Hotline 1520.

Verbraucherschutz kommt nicht von ungefähr! Das Schimpfen im Freundeskreis über miserable Dienstleistungen, schlechten Service, mangelhafte Waren, führt nicht zu einer Veränderung der Verhältnisse. Nur wer seine Rechte als Verbraucher einfordert, hat eine Chance auch zu seinem Recht zu kommen. Das griechische Entwicklungsministerium Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 5 Griechischer Alltag am 27 März 2006

Banküberweisungen.

Gegen hohe Gebühren für Banküberweisungen in der Europäischen Union ist anscheinend kein Kraut gewachsen. Der 01. Juli 2003 hätte eigentlich ein Meilenstein in der Geschichte des Europäischen Binnenmarktes sein sollen. An diesem Tag trat die EU-Verordnung in Kraft, die Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 8 Wir und Europa, 5 Griechischer Alltag am 27 Februar 2006

Banküberweisungen

Banküberweisungen
In unserem INFO 2/2003 teilten wir mit, daß Geldüberweisungen im Bereich der Eurozone ab dem 01. Juli 2003 billiger werden. Das Bankinstitut darf für eine Überweisung in das europäische Ausland, das zur Eurozone gehört, nicht mehr berechnen als für eine Inlandsüberweisung. Wie wir feststellten und uns auch von Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 5 Griechischer Alltag am 27 Januar 2006