DKIZ

Deutsches Kontakt- und Informationszentrum in Griechenland

Persönliches

Kein “schnell und aktuell” mehr - Dank und Wünsche für den scheidenden Vorstand

Nach der Mitteilung, dass sich der alte Vorstand zurückzieht und zugleich die Herstellung bzw. Versendung des newsletters “schnell und aktuell” vorerst eingestellt wird, kamen zahlreiche Reaktionen aus der Mitgliedschaft, die wir Ihnen hier auszugsweise bekannt geben:

 

Es ist schon schade, wenn etwas wegbricht, was einen so lange Jahre lang begleitet hat! Mir bleibt nur, Ihnen und Ihren Mitarbeitern ganz herzlich für Ihre so segensreiche Arbeit zu danken!

 

 

Ich finde es sehr traurig, dass wir Ihre immer so anregenden, nützlichen und interessanten Mitteilungen nun nicht mehr erhalten werden. Es ist sehr schade und es fällt mir schwer zu glauben, dass keine Nachfolgerinnen gefunden werden konnten. Allerdings kann ich auch meine eigene Hilfe nicht anbieten, da ich noch voll im Berufs- und Mutterleben stehe, und ich sollte mich wohl darüber auch nicht beklagen. Ich möchte Sie aber wissen lassen, wie viel mir Ihr Zentrum bedeutet hat. Auch wenn ich kaum je eine Veranstaltung besuchen konnte, so waren mir Ihre Informationen und die Gewissheit, dass ich bei Ihnen Hilfe finden könnte, stets ungeheuer wichtig, besonders als ich mich selbst in Griechenland noch nicht so sehr zu Hause fühlte wie heute. Aber auch in den letzten Jahren gehörte die Lektüre Ihrer Informationsblätter und dann der Mails immer zu meinen Prioritäten und besonderen Vergnügen. Ich bedanke mich allerherzlichst bei Ihnen allen, Sie haben außerordentliche Arbeit und - mir persönlich - große, vor allem psychologische Hilfe geleistet!! Ich wünsche Ihnen allen von Herzen alles Gute für die Zukunft!

 

 

Auch ich möchte mich persönlich bei Ihnen bedanken für Ihre aufopfernde Arbeit im DKIZ so viele Jahre! Schade!!! aber verständlich. Ihr werdet mir fehlen, ihr werdet vielen fehlen. Es bleibt immer noch zu hoffen, dass sich jüngere Menschen finden, die die Arbeit weiterführen und erneuern. Noch einmal mein allerherzlichster Dank für all eure Bemühungen, eure Hilfe in so vielen Situationen, eure Zuverlässigkeit, euer Engagement, und nicht zuletzt: euren Versuch, einen Übergang zu schaffen, bis sich vielleicht doch Nachfolgerinnen finden. Mit dem herzlichsten Gruß und einem traurigen “Adieu“:

 

Dass man ein derart vorbildliches Projekt wie das DKIZ ohne finanzielle Sicherheiten nicht weiterführen kann, ist mir leider klar. Und dass es in unserer Zeit sehr schwierig ist, Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu gewinnen, ebenfalls … wir benötigen jedoch verlässliche Ansprechpartner in Griechenland, wie der erfolgreiche Verlauf des Brandschutzprojektes mit Kaissariani und andere Punkte der Zusammenarbeit gezeigt haben.

 

 

Obwohl mir bewusst war, was Ende des Jahres bevorsteht, habe ich doch mit Bedauern vom Ende des DKIZ vernommen. Oft habe ich wichtige Informationen von Ihnen erfahren, deutschsprechende Ärzte gefunden und gute Kontakte geknüpft! Es war immer gut zu wissen, dass dort ein Ansprechpartner mit so viel Wissen wirkt. Ich empfinde es als sehr schade, dass kein Weg zur Weiterführung gefunden wurde!

 

Danke für das letzte s&a, dessen Lektüre mich sehr traurig stimmte. Vieles werden wir nun vermissen! Sehr schön, dass die monatlichen Treffs und das Angebot (juristische und psychotherapeutische Beratung) erhalten bleiben konnten.

 

 

Ganz herzlichen Dank für Ihre harte Arbeit, Ihre unermüdliche, große Mühe beim Zusammentragen der wertvollen Informationen über die vielen Jahre für uns alle. Sie haben wirklich eine Ruhepause verdient. Nochmals herzlichsten Dank.

 

 

Wie sicherlich viele Leserinnen und Leser des s+a habe ich Ihre letzte Ausgabe mit großer Wehmut gelesen und bedauere sehr, dass ein Fortbestehen des DKIZ nicht ermöglicht werden konnte. Nachdem die Immobilie in der Massalias-Str. für Feierlichkeiten und nettes Beisammensein nicht mehr zur Verfügung stand und ich aufgrund meiner Berufstätigkeit an anderen Veranstaltungen nicht teilnehmen konnte, war Ihre monatliche Nachricht auf elektronischem Wege ein fester Bestandteil meines Alltags. Und auch ich, zwar erst seit sieben Jahren in Griechenland lebend, war eine von den Neuankömmlingen, die schon vor dem Umzug nach Athen den Weg zum Kontaktzentrum suchten, um Basis-Informationen für Beruf und Alltag zu erhalten. Und nicht nur das; auch das Gefühl, dass bei Bedarf eine starke und anerkannte Gemeinschaft mit Rat und Tat zur Seite stehen würde, trug dazu bei, dem anfänglich oft sehr beschwerlichen Kampf mit den griechischen Behörden mit der nötigen Gelassenheit zu begegnen. Auch wenn Sie der Meinung sind, dass das DKIZ aufgrund des Wandels der Zeit, des Fortschritts und aufgrund vieler anderer Dinge nicht unersetzlich sei, so bin ich doch dankbar, dass ich das Zentrum erleben durfte. Es ist etwas Einzigartiges, was Sie gemeinsam im Laufe von Jahrzehnten geleistet und bewirkt haben! Dass kein Nachwuchs für die entsprechenden Positionen gefunden wurde, liegt keineswegs am Desinteresse Ihrer Mitglieder. Das wissen Sie sicherlich nur allzu gut! Der Wandel hat auch vor dem Berufsleben und unserem Alltag nicht Halt gemacht, was bedeutet, dass heutzutage für viele Menschen gerade Zeit beinahe zum Luxus-Artikel geworden ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen recht viel Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

 

 

Ihr wichtigen, geduldigen und lieben Frauen, natürlich ist die Situation sehr bedauerlich und durchaus verständlich. Euch allen - vor allem Vera Dimopoulos - ganz herzlichen Dank für die kompetente, beschützende Arbeit. Nur das Beste wünsche ich Euch.

 

 

Aus dem Internet konnte ich gerade erfahren, dass das Zentrum zum Jahresende 2009 seine Tätigkeit eingestellt hat bzw. einstellen musste. Das ist sehr bedauerlich, aber wohl nicht zu ändern. Sie haben große, unschätzbare Arbeit geleistet und eigentlich -  das muss man sagen - eine Medaille verdient, jedoch ist es nun einmal so, dass Menschen, die wirklich große soziale Leistungen erbringen, kaum eine dieser berüchtigten Auszeichnungen bekommen. Vielleicht macht das auch einen Sinn - etwas zu tun, nur um zu helfen, anderen eine Freude zu machen, ohne gleich hohe Gegenleistungen zu erwarten und irgendetwas kommt sicher zurück, was mehr wert ist als eine “Medaille”!! Nochmals vielen Dank und alles Gute für die Zukunft für Sie und  Ihre Mitarbeiterinnen! Mit freundlichen Grüßen aus München.

Erstellt in Persönliches am 1 März 2010

Hermann Frank Meyer (1940-2009) zum Gedenken

Sogar die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte einen Nachruf auf den Mann, den die Suche nach dem in Griechenland als Wehrmachtsoffizier vermissten Vater nicht losgelassen hat. Nach einer entbehrungsreichen Jugend, durch Fleiß und Umsicht als Geschäftsmann zu Wohlstand gekommen, fand er, dem ein Universitätsstudium durch die Umstände nicht möglich geworden war, durch jahrzehntelange akribische Recherche und Lektüre heraus, dass sein Vater von Partisanen verschleppt und getötet worden war. Meyer entwickelte sich in diesem Suchprozess zu einem exzellenten Kenner der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auf dem Balkan Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in Persönliches am 18 Juni 2009

Nachruf

Konstantin Velliniatis, Ehemann unseres langjährigen Mitglieds Christel Schütz-Velliniatis, ist am 27. Februar 2009 verstorben. Seine jahrelange schwere Krankheit hat er tapfer ertragen, treu unterstützt und aufopfernd gepflegt von seiner Ehefrau. Unser Mitgefühl gilt Christel Schütz-Velliniatis und ihren Kindern Dimitra und Spyros.

Erstellt in Persönliches am 6 April 2009

Der Journalist Eberhard Rondholz erhält den Kulturpreis

„Ehrenring der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften“ 2009.

Der Ring wird alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit verliehen, die sich in besonderer Weise um die deutsch-griechischen Beziehungen verdient gemacht hat. Die Ringverleihung findet anlässlich der Mitgliederversammlung der VDGG am Freitag, 27. März 2009, in Kiel statt. Eberhard Rondholz´ Beiträge zur Förderung der griechisch-deutschen Beziehungen fanden nicht immer das Gefallen der jeweils in Bonn und Athen amtierenden Regierungen. Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in Persönliches am 16 März 2009

Preisverleihung

Unser Mitglied Johanna Barczyk, Präsidentin des Europäischen Verbandes der Ikebana-Lehrer, ist am 24. Oktober 2008 für ihre langjährigen Verdienste um die Vermittlung japanischer Kultur und Traditionen mit dem Kulturpreis des Japanischen Außenministeriums ausgezeichnet worden.
Wir freuen uns mit Johanna Barczyk und gratulieren ihr von ganzem Herzen!

Erstellt in Persönliches am 2 Februar 2009

Dank an Dr. Gina Scheerbarth-Garagounis

Das DKIZ möchte Dr.Gina Scheerbarth-Garagounis anlässlich ihres Ausscheidens aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder des DKIZ danken. Sie war für uns eine Frau der allerersten Stunde – 1973 als die Idee des DKIZ geboren wurde, 1974 in der Zeit der Vorbesprechungen mit Philadelphia, der Deutschen Botschaft Athen, den deutschsprachigen Kirchengemeinden Athen. Als das DKIZ 1988 selbständiger Verein wurde, war sie Gründungsmitglied und hat sich in den folgenden Jahrzehnten – in guten und in weniger guten Tagen – als ordentliches Mitglied nach Kräften für die Belange des DKIZ eingesetzt. Jetzt hat sie ihren Rücktritt erklärt, weil sie ihren Verpflichtungen, die ihr nach unserer Satzung als ordentlichem Mitglied über die Zahlung des Mitgliedsbeitrages hinaus obliegen, aus Zeit- und Kräftegründen nicht mehr nachkommen kann. Wir wissen, wie vielfältig sie sich engagiert: Sie arbeitet ehrenamtlich als Ärztin bei den „Ärzten der Welt“, als Betreuerin afghanischer Flüchtlinge, als Mitarbeiterin bei Pax-Roma-Europa, als Verantwortliche für eine 50köpfige Gruppe im Verband „Glaube und Licht“; sie kümmert sich seit Jahrzehnten als Ärztin um Seniorinnen und Senioren der deutschsprachigen Gemeinde. Wir verstehen, dass sie Prioritäten setzt und respektieren dies. Es spricht für ihre lebenslange Geradlinigkeit, dass sie diese ihre Entscheidung durch den Rücktritt als ordentliches Mitglied des DKIZ deutlich macht. Liebe Gina, wir wünschen Dir für Deine vielfältigen Aufgaben viel Kraft und weiterhin viel Erfolg!

Erstellt in Persönliches am 28 Juni 2008

Wir trauern um eine Botschafterin der gelebten Ökumene

In den ersten Tagen des neuen Jahres starb, „alt und lebenssatt“, Athina Tsouderou-Athanassiou, Präsidentin des Weltbundes der YWCA (Young Women´s Christian Association, deutsch: Weltbund Christlicher Frauen) von 1967-1975 und lange Jahre Präsidentin der XEN ELLADOS (Nationalverband der YWCA in Griechenland) und der XEN Athen. Aus einer alten, kretischen Familie mit politischem Engagement und Einfluss stammend – ihr Vater Emmanouil Tsouderos war Ministerpräsident Griechenlands, ihre Schwester Virginia Ministerin und Parlamentarierin – entschied sie sich gegen die Politik und für ein lebenslanges ehrenamtliches soziales Engagement. Schon als junge Frau wurde sie Mitglied der XEN. Eine charismatische Persönlichkeit von hoher Visionskraft und großem Einfühlungsvermögen, gestaltete sie die XEN um zu einer modernen, gut funktionierenden griechischen Frauenorganisation. Zahlreiche Frauen, die heute leitende Positionen in der öffentlichen Verwaltung, den Hochschulen oder der Politik bekleiden, verdanken ihre Führungsqualitäten dem Training in der XEN. Athina Athanassiou befasste sich schon in den 70er Jahren mit Dezentralisation, Migration und Integration. Zu den von ihr prioritierten Themen gehörten auch die Erwachsenenbildung und die Ökumene. Für unseren Personenkreis - deutsch-griechischen Ehen und Familien - hat sie eine wichtige Rolle gespielt: Sie war es, die als erste im Rahmen der XEN für deutschsprachige Heiratsimmigrantinnen in Griechenland Neugriechischunterricht anbot. In Zusammenarbeit mit dem DKIZ organisierte sie ein weitgefächertes deutschsprachiges Kursangebot (Landeskunde, Kunst– und Kulturgeschichte, Philosophie); für unsere 5- bis 12-jährigen Kinder aus deutsch-griechischen Familien wurde Unterricht in „Deutsch als zweite Muttersprache“ erteilt. Was sie 1975 in ihrer Eröffnungsrede eines internationalen Treffens in Vancouver sagte, ist unverändert auch heute für uns wegweisend: „Es gibt nichts Stärkeres als eine Gruppe von Personen, die jeweils ein wenig Mut, die gemeinsamen Überzeugungen und Ziele und ihre Menschlichkeit zusammentun, um nach grundlegenden Wahrheiten und Werten zu suchen, die das Leben etwas freudiger und dessen Rahmenbedingungen ein wenig gerechter machen“.

Unser Beileid gilt den Angehörigen und Mitarbeiterinnen der Verstorbenen.
Wir werden sie nicht vergessen!

Erstellt in Persönliches am 28 Juni 2008

Annemarie Nikolaou - Nachruf

Am 27. Januar 2007 haben wir unser langjähriges Mitglied Annemarie Nikolaou auf dem Friedhof in Agh. Theodoroi zu Grabe getragen. Nach langer, schwerer, von ihr mit großer Tapferkeit bekämpfter Krankheit war sie am 25. Januar 2007 in Athen verstorben. 1937 in Deutschland geboren, hatte sie vor ihrer Übersiedlung nach Griechenland in Düsseldorf Kunst, Kunstgeschichte, Latein und Philosophie studiert und war im Lehramt tätig. Für uns war Annemarie eine starke, beispielgebende Frau, die sich auf vielen Gebieten voll einbrachte - ob es um die neugegründete „Galatsi - Schule“ oder um ihren Einsatz beim alljährlichen Weihnachtsbasar ging - ihre Kreativität kannte keine Grenzen. Unvergessen sind auch ihre Aquarelle, die sie im „Kunstkabinett“ und der Frauenmesse des DKIZ 1991 ausstellte. Ihr Einsatz in ihrer griechischen Großfamilie war vorbildlich. Nach ihrer Übersiedlung von Athen nach Agh.Theodoroi kümmerte sie sich nicht nur tatkräftig um die Bewirtschaftung des landwirtschaftlichen Besitzes der Familie, sondern übernahm klaglos jahrelang die Pflege mehrerer alter Familienmitglieder bis zu deren Tod. Bei all diesen Belastungen verlor sie weder ihre Geduld noch ihren Humor. Wir trauern mit ihrer Familie.

Erstellt in Persönliches am 15 Februar 2007