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Deutsches Kontakt- und Informationszentrum in Griechenland

Empfohlen wird

Empfohlen wird:z.B. Bücher, Filme, Musik, etc.

Neues vom Buchmarkt

Marisa de Castro: „Das Neue Akropolis-Museum – Baudenkmäler und Kunstwerke der Menschen. Ein Führer für Kinder und Jugendliche“, Verlag Metaichmio, deutsch von Sigrid Willer. Folgen Sie gemeinsam mit den jungen Besuchern – oder auch ohne sie -  dieser ansprechend aufgemachten, reich bebilderten Einstiegs- und Orientierungshilfe durch die Säle des neuen Museums und entdecken Sie die antiken Meisterwerke.Das Buch ist im griechischen Buchhandel und in den Athener deutschen Buchhandlungen erhältlich. Und natürlich ist es auch ein schönes, kultiviertes Reisemitbringsel!

Erstellt in Empfohlen wird am 30 Juli 2010

Buch-Empfehlungen für junge Leser

1. Vangelis Iliopoulos, Geschichten von der Büchermaus, Susanna Rieder Verlag, 2009, Übersetzung Doris Wille. Eine bibliophile Reihe für Selbst- und Erstleser. Diese Reihe soll den jungen Lesekindern die unmittelbare Freude an Sprache und Bildern ermöglichen. Die Titel eignen sich auch zum szenischen Nachspiel in Schulklassen. Inhalt: Eines Tages sind alle Bücher aus den Regalen der Schule verschwunden. Die Schulkinder und ihre Lehrerin können sie nirgends mehr finden. Bis sie eine Maus entdecken, Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in Allgemein, Empfohlen wird am 16 November 2009

RETO HELLAS

Schluß mit der Wegwerfmentalität! Wir berichteten bereits in s+a November 2007 ausführlich über „RETO ELLAS“, die erfolgreiche Selbsthilfeorganisation, die Menschen hilft, sich aus der Drogenabhängigkeit zu befreien. RETO ELLAS wurde 2003 von Mitgliedern der RETO Spanien gegründet. Reto-Gruppen gibt es jetzt in 24 Ländern auf der ganzen Welt (u.a. England, Frankreich, Italien, Russland, Norwegen, USA, China). Auch in Griechenland - in Attika - geht es mit Erfolg voran. So konnte der Reto-Hauptsitz, unterstützt durch RETO Spanien, in ein großes eigenes Gebäude umziehen und dort Ausstellungs- und Verkaufsräume für gebrauchte Möbel, Ausstattungen für Küche und Bad, Kacheln, etc. und Werkstätten für die Aufarbeitung von Möbeln und Reparatur von Elektrogeräten einrichten. Der Laden in Koropi wurde geschlossen, die neue Adresse ist: Leoforos Athen-Lavriou, 21. km, in Karela-Koropiou (zwischen der Pepsi-Niederlassung und Pet-City. T 210-6625096). Reparierte, gebrauchte Möbel und vieles andere gibt es auch in den Reto-Läden in Kallithea, Sofokleous 256, M 6972089431, und in Kamatero, Grig. Lambraki 24, M 6973213859.
Nicht nur durch Ihren Einkauf können Sie RETO unterstützen. Sammeln Sie Papier für das Recycling, Bücher, Kleidung, Möbel, alte elektrische oder elektronische Geräte etc. Ein Anruf genügt und freundliche, junge Männer, die am RETO-Programm beteiligt sind, holen all dies ab. RETO: „Alle Einnahmen aus unseren Läden sind für die Hilfe Drogenabhängiger und für den Kampf gegen Drogenabhängigkeit bestimmt“.

Erstellt in Allgemein, Empfohlen wird, Wo finde ich was am 16 November 2009

Fairer Handel – auch in Griechenland

Der faire und solidarische Handel ist ein inzwischen weltweit verbreitetes Alternativangebot zum konventionellen Handel. Die Grundsätze des „Fair Trade“ sind u. a.: Gleichberechtigte wirtschaftliche Beziehungen zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern, Schaffung von Existenzmöglichkeiten für benachteiligte Produzenten aus der Dritten Welt durch Zahlung von fairen Preisen, Vermeidung von Kinderarbeit, Förderung umweltverträglicher Anbaumethoden. Seit 2004 gibt es Fair Trade Hellas, eine NGO (Nicht-Regierungs-Organisation). In Athen wurde 2006 mit Unterstützung der italienischen NGO „CTM“ das erste nicht gewinn-orientierte Geschäft für fairen und solidarischen Handel in Griechenland gegründet. Der sympathische kleine Laden befindet sich in Athen, Nikis 30, nahe beim Syntagma-Platz. Im Angebot sind Reis, Teigwaren, Hülsenfrüchte, Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Honig, Schokolade, Weine, Säfte u.v.a. aus Anbaugebieten in Asien, Afrika und Lateinamerika. Aber auch im Supermarkt AB haben wir Fair-Trade-Produkte, z.B. Kaffee und Schokolade, zu erstaunlich günstigen Preisen entdeckt. Weitere Informationen, auch über verschiedene Aktionen, ehrenamtliche Mitarbeit etc., unter www.fairtrade.gr.

Erstellt in Allgemein, Empfohlen wird, Wo finde ich was am 16 November 2009

Verteufeln Sie jetzt aber nicht das Internet, denn: Surfen macht schlau!

Surfen im Internet trainiert das Gehirn. An der Universität von Kalifornien haben Forscher untersucht, welche Hirnareale jeweils beim Lesen von Büchern und beim Surfen im Internet aktiv sind. Waren beim Lesen die Bereiche für Sprache, Gedächtnis und Verarbeitung optischer Reize aktiv, so waren beim Surfen zusätzlich Teile des Gehirns aktiv, die bei komplizierten Entscheidungen gebraucht werden. Die Versuchspersonen waren zwischen 55 und 76 Jahren alt, nur die Hälfte hatte Erfahrung im Gebrauch des Internet. Bei der Aufgabe, im Internet zu recherchieren, hatten die erfahrenen InternetnutzerInnen eine doppelt so intensive Hirntätigkeit wie die weniger Geübten. (Quartalszeitung des Aachener Nachbarschaftsrings „Öcher Frönnde“, 03/2009).

Erstellt in Allgemein, Empfohlen wird am 16 November 2009

Buchempfehlung

„Die Glocke der Hagia Triada, Geschichte eines griechischen Dorfes von 1304 bis 1885“. Thanassis Petsalis-Diomidis, Übersetzung Dieter Motzkus, Pandora Verlag Marianne Schneider-Zehdenick, 2009.
Eine bewegende Kurzfassung der Geschichte des griechischen Volkes über einen Zeitraum von fast 600 Jahren aus der Perspektive der Bewohner eines kleinen – fiktiven – griechischen Dorfes. Diese Menschen stehen stellvertretend für die Leiden eines ganzen Volkes und den erstaunlichen Überlebenswillen der Griechen über die Jahrhunderte hinweg.

Erstellt in Empfohlen wird am 26 Oktober 2009

Noch einmal Akropolis Museum

Ein Besuch im Neuen Akropolis Museum ist ein Erlebnis, zu Recht schrieb die Süddeutsche Zeitung „Hier strahlt Athen“! Nutzen Sie den günstigen Eintrittspreis - bis Ende des Jahres kostet das Ticket nur 1 Euro, für Senioren/Innen ab 65 J. kostenlos! Selbst wenn die Warteschlangen etwas länger sind – die Abfertigung geht zügig voran, und das Warten lohnt sich! Das Museum ist täglich außer montags von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, Einlass jeweils bis 19.30 Uhr.
Und für die Freunde erhaltenswerter Bausubstanz in Athen noch eine gute Nachricht: Der griechische Staatsrat (Symboulio Tis Epikrateias) hat den Denkmalsschutz für das „Art-Déco-Gebäude“ unterhalb der Akropolis wieder in Kraft gesetzt. Auch hier war es der Kampf einer Bürgerinitiative, die zum Erfolg geführt hat!

Erstellt in 5 Griechischer Alltag, Empfohlen wird am 24 September 2009

Buchtipp

Für Griechenland-Liebhaber und solche, die es werden wollen: Heidi Jovanovic, Griechenland erleben. Mehr als Säulen und Sonne. Weniger ein detaillierter Reiseführer als ein sorgfältig recherchierter „Genuss- und Kulturführer“, mit einer Fülle praktischer Tipps, wichtiger Links. Dieses Taschenbuch mit seinen umfangreichen Hilfen und Informationen sollte bei jeder Griechenlandreise griffbereit sein. Conbook Verlag, 2009.

Erstellt in Empfohlen wird am 24 September 2009

Geistig fit – ein Leben lang

Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst! Ein kurzes Gehirnjogging, täglich nicht mehr als ca. 10–15 Minuten, reichen aus, um unser Denkorgan in Schwung zu halten. Die moderne Hirnforschung zeigt, dass mentales Training jeder Altersgruppe hilft. Sowieso ist lebenslanges Lernen heute mehr oder weniger eine Selbstverständlichkeit. Doch wie der ganze Körper Bewegung braucht, um fit zu bleiben, will auch das Gehirn gezielt aktiviert werden, um mehr leisten zu können. Gehirnjogging ist eine wirksame Möglichkeit, geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrations-vermögen zu steigern. Schon Schulkinder profitieren davon, wie eine Studie der Universität Erlangen zeigt. Im Internet finden Sie zum Stichwort „Gehirnjogging“ eine Fülle interessanter und spannender Übungen. Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in Empfohlen wird, Nützliches am 29 Mai 2009

„Zeugenaussagen“ - Hommage an Jannis Ritsos zum 100. Geburtstag

Von unserem Mitglied Andrea Schellinger und ihrem ehemaligen Lehrer, dem Altphilologen und Literaturübersetzer Günter Dietz (Heidelberg) ins Deutsche übertragen, ist der zweisprachige Band „Zeugenaussagen-Martyries“ von Jannis Ritsos beim Berliner Elfenbein-Verlag erschienen. Günter Dietz unterrichte zwischen 1958 und 1964 an der Deutschen Schule Athen und machte damals die Bekanntschaft von Jannis Ritsos und Odysseas Elytis. Ein Leckerbissen für alle, die sich für den deutsch-griechischen Literaturdialog interessieren, aber auch für diejenigen, die Ritsos von einer ganz neuen Seite kennenlernen wollen.

Erstellt in Empfohlen wird am 10 Mai 2009

Zwischen Klassik und Moderne – Athener Weisheiten

flüstert uns Katja Jäckel – nach dem Erfolg ihres Kreta-Buchs – in einem unterhaltsamen Porträt der ältesten Metropole Europas zu: Unter dem Titel „Der Sandalenpoet tanzt niemals in der Metro“ erscheint in diesen Tagen ein weiterer Band in der Reihe Lesereisen beim Picus Verlag. Die Autorin, derzeit Leiterin des Athener Büros des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, beschreibt spannend die Gegensätze, denen man in dieser Stadt, die zugleich ein Dorf ist, auf Schritt und Tritt begegnet. Hier schreibt jemand, der Athen nicht nur von außen kennt und das Lebensgefühl der zwischen Abscheu und Zuneigung schwankenden Hauptstadtbewohner prägnant in Worte fasst! Ein Tipp für genauso spannende wie entspannende Lektüre!

Erstellt in Empfohlen wird am 30 März 2009

Historische Stätte

Im Zentrum Athens, direkt am Ausgang der Metro-Station Panepistimiou, steht in der Korai-Straße 4 der Gebäudekomplex der Nationalen Versicherungsgesellschaft „Μέγαρο Εθνικής Ασφαλιστικής“. Zwischen 1941-44 war er von den deutschen Besatzungsmächten beschlagnahmt, die dort ihre Kommandantur stationiert hatten. In den – übrigens mit deutscher Technologie errichteten - Luftschutzbunkern im ersten und zweiten Kellergeschoss saßen Griechen, aber auch Deutsche, Italiener und Angehörige anderer Nationen in Haft, manche bis zu ihrer Freilassung, andere bis zum Transport in ein Konzentrationslager oder zur Exekution. Jahrzehntelang blieb das Drama der Gefangenen verborgen, bis sich die Gesellschaft entschloss, Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 5 Griechischer Alltag, Empfohlen wird am 1 März 2009

Newsletter der Botschaften

Das Presse- und Informationsbüro der Griechischen Botschaft in Berlin gibt monatlich einen Newsletter über Veranstaltungen in und über Griechenland heraus, der per Email versandt wird. Unter der Email-Adresse: pressinfo@griechische-botschaft.de können Sie Bezieher dieses Newsletter werden.

Auch die Deutsche Botschaft in Athen gibt einen monatlichen Newsletter heraus, der ebenfalls per Email versandt wird. Diesen können Sie auf der Website http://www.athen.diplo.de/Vertretung/athen/de/Newsletter.jsp bestellen.

Erstellt in Empfohlen wird am 2 Februar 2009

Die Kinder des Krieges – Eine Studie rührt behutsam an ein Tabu

So wenig wie die Geschichte Griechenlands im Zweiten Weltkrieg ist die Tatsache bekannt, dass Wehrmachtssoldaten auch auf einer anderen Ebene Spuren hinterlassen haben: Die mit Griechinnen gezeugten Kinder haben bis heute mehr oder weniger geschwiegen. Doch mit zunehmendem Alter, mit mehr Zeit, Ruhe und Abstand bricht sich oft lange Verdrängtes wieder Bahn ins Bewusstsein. Dann kann Reden befreien und mit dem eigenen Schicksal versöhnen. Auf der Grundlage von Interviews mit Kindern deutscher Soldaten in Griechenland wird deren biographischer Alltag betrachtet; eingebettet in die jeweiligen historischen Umstände, werden Fragen neu gestellt und Antworten gesucht in dem Buch von Dr. Kerstin Muth „Die Wehrmacht in Griechenland – und ihre Kinder“, kürzlich erschienen im Leipziger Eudora-Verlag (www.eudora-verlag.de). Es enthält u.a. Interwiews mit 6 „Wehrmachtskindern“. Wer jenseits der einschlägigen Zeitzeugenberichte auch einen Roman zum Thema lesen will, dem sei das 2001 im Münchner Hanser-Verlag erschienene Buch „Die Tochter der Hündin“ von Pavlos Matessis empfohlen!

Erstellt in Empfohlen wird am 2 Februar 2009

Athener Spaziergänge - 1. Beispiel: Der Botanische Garten „Diomidous“

8 km vom Athener Stadtzentrum entfernt, über die Iera Odos und auch mit den Buslinien A 16 und 812 (Haltestelle „Diomideios“) zu erreichen, liegt der Botanische Garten Athens, gegründet 1952 aus dem Erbe des Politikers Alexandros Diomidous. Obwohl kaum bekannt, handelt es sich jedoch um den größten botanischen Garten Südosteuropas. Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in 5 Griechischer Alltag, Empfohlen wird am 2 Februar 2009

Buchtipp:

Buchtipp:
Wie wird man zur Staatsfeindin Nummer eins? Was veranlasst eine Frau dazu, ihr bürgerliches Leben, ihre Karriere und ihre Kinder zurückzulassen? 40 Jahre nach 1968, dem Symboljahr jener Ereignisse, und 31 Jahre nach dem finalen “Deutschen Herbst” liegt nun das Buch Ulrike Meinhof. Die Biographie (Ullstein Verlag) der Autorin Jutta Ditfurth vor.
Zur ehemaligen Grünen-Ikone Jutta Ditfurth kann man geteilter Meinung sein, Weiterlesen..Ganzen Artikel zeigen »

Erstellt in Empfohlen wird am 8 Januar 2009

Freizeit sinnvoll gestalten? Ehrenamtliche für das Haus Koroneos gesucht

Unser Mitglied Birgit Lewer, Mitarbeiterin im Haus Koroneos, schreibt uns:
„Das Haus Koroneos ist seit diesem Monat voll belegt und der Strom der Anfragen reißt nicht ab. Viele unserer Bewohner sind dement, viele sind schwer pflegebedürftig. Es gibt einen Stamm von lieben ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Viele packen bei Feiern und Aktionen tatkräftig mit an. Einige wenige arbeiten in dem Bereich der Beschäftigung der Bewohner. Hier wäre uns zusätzliche Hilfe sehr wichtig. Es ist nicht notwendig, dass jemand oft oder für viele Stunden kommt. Wir suchen auch Menschen, die z.B. Lust haben, einmal im Monat mit den Bewohnern Plätzchen zu backen, einen Obstsalat anzufertigen, wir suchen Menschen, die den Bettlägerigen ein wenig Langeweile vertreiben, indem sie ihnen etwas vorlesen, vorsingen oder einfach nur zuhören, Menschen, die sich mit den alten Leuten an einen Tisch setzen und über alte Zeiten sprechen.
Wer sich nicht sicher ist, ob die Arbeit mit alten Menschen überhaupt etwas für sie / ihn ist, der kann einfach mal schnuppern kommen, mit den anderen mitmachen. Es gibt regelmäßige Gespräche zur Unterstützung und unsere Ehrenamtlichen können kostenlos an qualifizierten Fortbildungen im Haus teilnehmen. Interessierte melden sich bitte unter T. 2106444-970.“


Erstellt in Empfohlen wird, Wo finde ich was am 31 Oktober 2008

Internet

Das Internet gewinnt für uns alle ständig an Bedeutung im täglichen Leben. Die Generation der über 50-Jährigen ist, auch in Griechenland, die am stärksten wachsende Gruppe der Internetnutzer. Kein Wunder, denn viele Informationen lassen sich über dieses Medium bequem und ohne lästige Laufereien und Wartezeiten einholen. Für Neueinsteiger nicht nur der älteren Generation ein wichtiger Hinweis: Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) hat einen hilfreichen Ratgeber “INTERNET Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger“ herausgegeben. Er kann kostenlos bei der BAGSO (Bonngasse 10, D-53111 Bonn, T. 0049 228 249993-0, F. 0049 228 24999320, E-Mail: kontakt@bagso.de) bestellt oder direkt aus dem Internet www.bagso.de heruntergeladen werden. Der Text enthält eine gründliche Einführung in die faszinierende Welt dieses neuen Mediums. Einige Informationen sind allerdings speziell auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten.
Hilfreich für Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind außerdem neue Internetportale wie z.B. www.fiftiesnet.dewww.ahano.de, www.serviceseiten50plus.de! Auf diesen Seiten werden Tipps zum Erwerb eines Computers, zum Surfen generell im Internet bis hin zu ganz speziellen Fragestellungen im Umgang mit Soft- und Hardware gegeben.

Erstellt in Empfohlen wird, Wo finde ich was am 23 September 2008

Hellenika – Neue Folge

Über 35 Jahre besorgte Isidora Rosenthal-Kamarinea, Professorin für Neogräzistik in Bochum, die Herausgabe von „Hellenika – Jahrbuch für die Freunde Griechenlands“. Nach ihrem Tod am 4.3.2004 entschloss sich die Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften, diesem wichtigen Unternehmen auf jeden Fall eine Fortsetzung zu geben. Mit dem neuen Untertitel „Jahrbuch für griechische Kultur und deutsch-griechische Beziehungen“ erschien 2006 der Band 1 von „Hellenika – Neue Folge“, vor kurzem der Band 2. Das Profil, das die neue Redaktion unter Prof. Cay Lienau zu entwickeln versucht, wird schon in Band 1 deutlich: Durch ein breites Themenspektrum will man einerseits das Interesse an der neugriechischen Kultur wecken und pflegen, andererseits unbekannte Aspekte der deutsch-griechischen Beziehungen untersuchen. Ein aktuelles Beispiel für Letzteres ist der Aufsatz unseres Mitglieds Andrea Schellinger über „Praktizierte Interkulturalität. Die Literaturübersetzungen von Kurt Graf von Posadowsky-Wehner“. Posadowky (1903-1996), der bis zu seinem Tod in Thessaloniki lebte, war der Gründer des dortigen Goethe-Instituts und bis zu seiner Pensionierung Professor am Fachbereich Germanistik der Aristoteles Universität Thessaloniki. Seine brillanten Übersetzungen griechischer Lyrik ins Deutsche sind erst nach seinem Tod publiziert worden, u.a. in: GREEK LETTERS, A Journal of Modern Greek Literature in Translation, Volume 19, 2006-7, S. 85-123.

Erstellt in Empfohlen wird am 28 Juni 2008

Internationaler Frauentag 2008

Weltweit wird auch in diesem Jahr am Samstag, den 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. Er wird begangen als ein Tag der Solidarität für gleiche und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen. Erstmalig im Jahre 1911 von Clara Zetkin im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen initiiert, blickt der Internationale Frauentag auf eine lange Tradition zurück. In Westdeutschland wurde der Internationale Frauentag - nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten während des Dritten Reiches - erst in den späten 60er Jahren von der neuen autonomen Frauenbewegung wieder belebt. Inzwischen ist der 8.März eine wichtige Plattform für Frauenrechte, auf der Frauen aller Altersgruppen jedes Jahr ihre Forderungen nach sozialer, rechtlicher, wirtschaftlicher und politischer Gleichstellung deutlich machen.
Auch in Griechenland gab es bereits seit Ende des 19.Jahrhunderts eine Frauenbewegung, die allerdings erst ab 1920 dynamisch in den Kampf um politische Rechte, Gleichstellung vor dem Gesetz und Gleichbehandlung auf dem sich herausbildenden Arbeitsmarkt für Frauen eintrat. Anfänglich auf städtische Zentren konzentriert, wurde sie bald auch in der Peripherie aktiv; so war es etwa das Amtsgericht in Serres, das 1933 als erstes die Kandidatur von Frauen für Kommunalwahlen zuließ. Ein Jahr zuvor war das passive Wahlrecht bei Kommunalwahlen zugestanden worden. Bis zum Jahre 1956, als die Griechinnen erstmals ihre Stimme bei Parlamentswahlen abgaben, war es noch ein langer Weg, der bis heute nicht zu Ende ist. Wer mehr über den Beginn und die Entwicklung der Frauenbewegung in Griechenland erfahren möchte, nehme sich den Band „Ο φεμινισμός στην Ελλάδα του Μεσοπολέμου“ vor, den Effi Avdela und Angelia Psarra 1985 im Verlag „Gnosi“ veröffentlicht haben. Neben einer übersichtlichen Einführung in das Thema enthält dieses Buch eine Fülle von Originaltexten der wichtigsten Vertreter der griechischen Frauenbewegung. Gerade erschienen, rechtzeitig zum 8. März, ist im Kedros-Verlag das Buch der bekannten Autorin, Politikerin und Verfechterin von Frauenthemen Roula Kaklamanaki: Η γυναίκα χτες και σήμερα – ισονομία, ισότητα αλλά και διαφορετικότητα. Am 6. März 2008 19.00 Uhr stellt die Autorin es vor in Athen in der Buchhandlung Eleftheroudakis, Panepistimiou 17.

Erstellt in Empfohlen wird am 28 Juni 2008